Niemand ist wie DU - und das ist deine grösste Stärke


Die Stimme, die mir sagt, ich sei nicht gut genug 

Es gab eine Zeit, in der hing bei mir ein Spruch an der Wand.
„Niemand ist wie Du und das ist Deine grösste Stärke.“
Dieser Satz hat sofort etwas in mir ausgelöst.

Genau das wünschte ich mir.
Diese Stärke.

Dieses Gefühl, gut zu sein, so wie ich bin.
Dieses Wissen, einzigartig zu sein.
Ich wollte glauben, dass ich etwas Besonderes bin. Dass ich Fähigkeiten habe, die wertvoll sind. Dass ich nicht ständig vergleichen muss, um meinen eigenen Wert zu erkennen.

Also hing ich mir diesen Spruch auf.
Er sollte mich jeden Tag daran erinnern, dass ich gut genug bin.
Doch irgendwann musste ich erkennen: Nur weil wir etwas jeden Tag lesen, bedeutet das nicht automatisch, dass wir es auch fühlen.
Ich las diesen Satz immer wieder.

Manchmal musste ich dabei sogar weinen.
Nicht, weil er mich nicht berührte.
Sondern weil ich ihn einfach nicht über mich glauben konnte.
Ich konnte nicht glauben, dass ich besonders bin. Ich konnte nicht glauben, dass ich etwas besser kann als andere Menschen.
Im Gegenteil.
Oft dachte ich:
Wenn ich und eine andere Person genau dasselbe machen, dann wird mein Ergebnis bestimmt schlechter.

Nicht, weil die Aufgabe schwieriger war.
Sondern weil ich tief in mir überzeugt war, dass ich weniger gut bin.
Dass ich weniger wert bin.
Dass andere Menschen es einfach besser können.
Es hat lange gedauert, diese Gedanken zu verändern.
Und wenn ich ehrlich bin, kommen sie manchmal heute noch zurück.
Diese alte Stimme, die flüstert:
„Du bist nicht gut genug.“
„Andere können das besser.“
„Wer bist du schon, dass du das machen möchtest?“

Der Unterschied ist heute:
Ich glaube dieser Stimme nicht mehr alles.
Und trotzdem ist sie manchmal noch da.

Auch heute sitze ich lange vor meinen Texten. Sie entstehen meistens auf einem Blatt Papier mit Kugelschreiber. Danach tippe ich sie ab, lese sie nochmals durch, überarbeite einzelne Formulierungen und korrigiere kleine Fehler. Oft vergeht mehr als eine Stunde zwischen dem Entschluss, einen neuen Text entstehen zu lassen, und dem Moment, in dem ich ihn tatsächlich veröffentliche.
Nicht, weil ich meine Worte nicht gut finde.
Nicht, weil ich nicht hinter meinen Texten stehe.
Nicht, weil ich die verletzliche Yvonne nicht zeigen möchte.

Sondern weil ich mich frage:
Wie kommen meine Texte an?
Verstehen die Menschen wirklich meine Gedanken und Worte so, wie ich sie meine?

Genau in diesen Momenten meldet sich diese alte Stimme manchmal wieder.
Doch heute weiss ich, dass sie nicht immer recht hat.
Und genau deshalb drücke ich am Ende trotzdem auf «Veröffentlichen».
Ich erkenne meine Stärken an.

Ich übe mich darin, mir selbst zu sagen:
Wenn ich etwas mache, dann ist es genauso wertvoll, als hätte es jemand anderes gemacht.
Meine Worte sind nicht weniger wichtig.
Meine Ideen sind nicht weniger wert.
Meine Geschichte ist nicht weniger bedeutend.
Ich gebe zu: Es ist manchmal anstrengend.
Es ist mühsam.

Manchmal weine ich dabei und würde am liebsten einfach alles hinschmeissen.
Doch aufgeben war für mich nie eine Option.

Denn ich weiss, dass genau diese Themen wichtig sind.
Es geht nicht darum, schöne Worte zu lesen.

Es geht darum, sie irgendwann als die eigene Wahrheit anzunehmen.
Und genau das lerne ich gerade.

Es gibt Tage, an denen fühle ich es zu hundert Prozent.
Tage, an denen ich voller Überzeugung sagen kann:
Ja, ich bin einzigartig.
Ja, meine Art ist wertvoll.
Ja, ich bin genau richtig, so wie ich bin.

Und dann gibt es Tage, an denen ich mich wieder daran erinnern muss.
Auch das gehört dazu.

Selbstliebe bedeutet nicht, jeden Tag vollkommen von sich überzeugt zu sein.
Selbstliebe bedeutet, sich auch an den Tagen mit Freundlichkeit zu begegnen, an denen man all das wieder vergisst.

Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich heute trotzdem schreibe.
Nicht, weil die Zweifel verschwunden sind.

Sondern weil sie mich nicht mehr davon abhalten dürfen.
Und falls du diese Zeilen gerade liest und dich manchmal genauso fühlst, dann möchte ich dir genau das mitgeben, was ich selbst so lange lernen musste:

Niemand ist wie Du.
Und genau das ist Deine grösste Stärke. 


Wenn du dein Problem in einen Topf werfen könntest, in dem auch die Probleme aller anderen Menschen liegen – würdest du dein eigenes gegen ein anderes tauschen?


Welches Problem würdest du aus dem Topf ziehen?
 Immer wieder begegnet mir auf Instagram derselbe Spruch:

 Wenn du dein Problem in einen Topf werfen könntest, in dem auch die Probleme aller anderen Menschen liegen – würdest du dein eigenes gegen ein anderes tauschen?

 Ich glaube, dieser Spruch begegnet mir gerade nicht zufällig immer wieder. Wahrscheinlich taucht er genau deshalb so oft auf, weil ich aktuell selbst gerne ein Problem abgeben würde.

 Als ich den Spruch gelesen habe, war mein erster Gedanke: Mein Problem ist doch eine Kleinigkeit im Vergleich zu dem, was andere Menschen gerade für Herausforderungen haben. Es gibt Menschen, die kämpfen mit Krankheiten, Verlusten oder Schicksalsschlägen.

 In diesem Kontext schäme ich mich schon fast für meine Probleme.
 Doch dann kam direkt der nächste Gedanke.
 Ich vergleiche.

 Und nicht jeder Mensch steht an meinem Punkt. Nicht jeder hat erlebt, was ich erlebt habe. Nicht jeder trägt denselben Rucksack wie ich. Und vielleicht würde ich mit einem anderen Problem sogar besser umgehen können als mit dem, das mich gerade beschäftigt.

 Denn die Herausforderung, die ich aktuell am liebsten in diesen Topf werfen würde, fühlt sich für mich riesig an.
 Morgens, wenn ich aufwache, ist sie bereits da.
 Ich grüble und finde keine Lösung dafür.

 Tagsüber begleitet sie mich durch den Alltag und bevor ich abends einschlafe, drehen sich meine Gedanken oft noch immer im Kreis.
 In den letzten Tagen hat mich diese Herausforderung einige Stunden Schlaf gekostet. Sie nimmt mehr Raum in meinem Leben ein, als ich ihr eigentlich geben möchte.

 Genau deshalb glaube ich, dass ich mich wie die meisten Menschen entscheiden würde:
 Ich würde mein eigenes Problem behalten.
 Nicht, weil es klein ist.
 Sondern weil ich es kenne.

 Ich weiss, wie es sich anfühlt. Ich weiss, welche Gedanken es auslöst und welche Emotionen damit verbunden sind. Es ist vertraut, auch wenn es unangenehm ist.
 Und vielleicht spielt auch die Angst mit.
 Die Angst, ein noch grösseres Problem aus diesem Topf zu ziehen.
 Doch je länger ich über diesen Spruch nachgedacht habe, desto mehr wurde mir bewusst, dass er für mich etwas ganz anderes auslöst.

 Er bringt mich dazu, genauer hinzuschauen.
 Was würde ich überhaupt in diesen Topf werfen?
 Welche Herausforderung möchte ich so dringend loswerden?
 Und genau hier hatte ich eine Erkenntnis.
 Ich will dieses Problem unbedingt weg haben.
 Loswerden.
 Lösen.
 Verändern.

 Doch was ist, wenn genau das ein Teil des Problems ist?
 Was ist, wenn ich zuerst akzeptieren darf, dass diese Herausforderung gerade da ist?

 Annahme.

 Ein Wort, das ich selten cool finde.
 Ich will Dinge lieber lösen. Verändern. Einen Weg finden. Am liebsten sofort.
 Doch ich weiss auch, dass Akzeptanz oft der erste Schritt ist, bevor überhaupt eine Lösung entstehen kann.

 Wieder einmal wurde mir bewusst, dass etwas anzunehmen für mich viel schwieriger ist, als eine Lösung zu finden.
 Also setzte ich mich hin.

 Ich hörte auf, gegen das Thema anzukämpfen.
 Ich liess die Gedanken dazu zu.
 Nicht nur die angenehmen, sondern auch die unbequemen.
 Und ich liess die Emotionen zu, die damit verbunden sind.
 Die Unsicherheit.
 Die Angst.
 Die Hoffnung.

 Alles durfte für einen Moment einfach da sein.
 Dabei wurde mir klar, dass ich gar nicht alles sofort lösen muss.
 Vielleicht darf ich mir selbst zugestehen, dass ich gerade keine Antwort habe.
 Vielleicht darf ich akzeptieren, dass manche Herausforderungen zuerst verstanden werden wollen, bevor sie gelöst werden können.
 Und vielleicht ist genau das der Grund, weshalb mein Problem für mich so gross ist.

 Nicht weil es objektiv grösser ist als die Probleme anderer Menschen.
 Sondern weil es gerade mein Problem ist.
 Weil ich damit lebe.
 Weil ich damit aufwache.
 Weil ich damit einschlafe.
 Trotzdem mag ich diesen Spruch.

 Nicht weil er mir sagt, dass andere Menschen grössere Probleme haben.
 Sondern weil er mich daran erinnert, dass jeder Mensch seine eigenen Herausforderungen mit sich trägt.

 Dieser Spruch hat in mir mehr ausgelöst, als ich zuerst gedacht hätte.
 Er hat mich nicht nur über meine eigene Herausforderung nachdenken lassen.
 Er hat mir auch gezeigt, wie schnell ich manchmal vergesse, dass andere Menschen ebenfalls ihre Päckchen tragen.
 Heute musste ich an einen Verkäufer denken, über den ich mich geärgert hatte.
 Er war nicht besonders freundlich.
 Und ich habe mich darüber aufgeregt.

 Doch jetzt frage ich mich:

 Hätte ich ihm nicht einfach mit etwas mehr Freundlichkeit begegnen können?
 Vielleicht hatte er einen schlechten Tag.
 Vielleicht beschäftigt ihn gerade etwas.
 Vielleicht trägt er eine Herausforderung mit sich herum, von der ich nichts weiss.
 Es ist der erste Moment seit Tagen, in dem mein eigenes Problem plötzlich nicht mehr ganz so schwer auf meinen Schultern liegt.
 Fast so, als hätte ich es nicht nur angenommen, sondern auch eine Entscheidung getroffen.

 Nicht unbedingt darüber, wie ich es lösen werde.
 Aber darüber, wie ich ihm begegnen möchte.
 Mit etwas mehr Verständnis.
 Mit etwas mehr Geduld.
 Mit etwas mehr Mitgefühl.

 Denn genauso wie ich in den letzten Tagen nicht ganz ich selbst war, war es dieser Verkäufer vielleicht auch nicht.

 Vielleicht kann ich ihm kein Lächeln mehr schenken. Aber dem nächsten Menschen, der mir begegnet.

Ein Schiff ist im Hafen sicher, allerdings wurden Schiffe nicht dafür gebaut


 (Grace Hopper) 

Dieses Zitat kenne ich noch nicht lange. 
Doch ich hätte ihr sicher nicht immer recht gegeben. 
Für mich war Sicherheit lange Zeit etwas unglaublich Wichtiges. Ein Schiff im Hafen ist sicher. Es kann nicht sinken. Es kann nicht gegen Felsen fahren. Es wird nicht von Stürmen überrascht. 

Doch irgendwann musste ich mir die Frage stellen: 
Was opfere ich eigentlich für dieses vermeintliche Gefühl von Sicherheit und Kontrolle? 

Die Erkenntnis war hart. 
Sie kostete mich mein bisheriges Leben. 
Das Leben, in dem ich vor allem funktionierte. Das Leben, in dem ich versuchte, alles unter Kontrolle zu halten. Das Leben, in dem Sicherheit wichtiger war als Lebendigkeit. 
Ich überlebte. 
Doch wirklich leben tat ich nicht. 

Es war nicht das Leben, das ich mir wünschte. Das Lächeln fiel mir schwer. Die Freude war oft leise. Und mein Herz wurde immer kleiner, während ich versuchte, alles richtig zu machen. 
Alles für ein Stück Sicherheit. 

In den letzten Monaten durfte ich jedoch etwas Neues lernen. 
Sicherheit kann viele Formen haben. 
Für mich sind es heute die Menschen in meinem Umfeld. 
Sie sind da. 

Egal ob ich falle. Ob ich juble. Ob ich zweifle. Oder ob ich einfach still bin. 
Sie sind mein sicherer Hafen. 
Sie stehen hinter meinen verrückten Ideen. Sie glauben an mich, wenn ich selbst gerade Mühe habe, an mich zu glauben. Sie erinnern mich daran, wer ich bin, wenn ich es selbst für einen Moment vergesse. 
Und sie lieben mich nicht für das, was ich leiste. 
Sondern einfach, weil ich da bin. 
Das ist meine Sicherheit. 

Und das Schönste daran ist: 
Diese Sicherheit liegt nicht mehr im Hafen. 
Sie reist mit mir. 

Egal wohin mein Schiff fährt. Egal welchen Kurs ich einschlage. Egal welche Wellen auf mich warten. 

Natürlich werden unterwegs Menschen dazukommen. Andere werden weiterziehen. Manche begleiten mich nur für einen Abschnitt, andere vielleicht ein Leben lang. 

Doch das Schiff meiner Sicherheit fährt weiter. 
Nicht weil das Meer immer ruhig ist. 

Sondern weil ich gelernt habe, dass Sicherheit nicht bedeutet, nie zu fallen. 
Sicherheit bedeutet zu wissen, dass ich wieder aufstehen werde. 
Dass Menschen da sind. 
Dass ich da bin. 

Dass ich mich selbst nicht mehr verliere. 
Genau das ist für mich Leben. 
Die Sicherheit auf dem Meer zu finden und nicht im Hafen. 

Ausserhalb der Komfortzone. 
Ausserhalb des Bekannten. 
Und ja, das macht verletzlich. 
Es macht angreifbar. 
Es bedeutet, Risiken einzugehen. 

Doch genau dort wartet auch etwas anderes. 
Das Lachen kehrt zurück. 
Das Herz lacht mit. 
Und plötzlich ist da wieder diese Lebendigkeit. 
Diese Freude. 
Diese Liebe. 

Früher suchte ich Sicherheit im Hafen. 

Heute finde ich sie in den Menschen, die mit mir durchs Leben reisen. 
Und vielleicht ist genau das die grösste Freiheit von allen. 

"Eine Reise von tausenden Meilen beginnt mit dem ersten Schritt"


— Konfuzius

Manchmal ist da dieses leise Gefühl, dass sich etwas verändern darf.
Eine Unruhe im Inneren, die nicht laut ist, aber beständig. Sie will nicht drängen, sondern aufmerksam machen.

Wenn man diesem Gefühl Raum gibt, zeigt sich oft mehr, als man erwartet. Eine Idee. Ein Wunsch. Ein innerer Kern, der plötzlich spürbar wird. Noch zart, vielleicht unsicher – und doch voller Wahrheit.

Veränderung beginnt genau dort. Nicht mit grossen Entscheidungen, sondern mit einem ersten, kleinen Schritt in diese Richtung. Manchmal genügt es schon, eine Idee präsent zu halten. Sie wachsen zu lassen. Ihr immer wieder Aufmerksamkeit zu schenken.

Viele kleine Babysteps tragen uns weiter, als wir denken. Der erste ist oft der herausforderndste. Doch ist er einmal getan, wird der nächste ein wenig leichter. Und dann noch einer.
Veränderung bedeutet mutig zu sein.
Nicht laut.

Sondern mit einem inneren Brennen –
und einem leisen Lächeln im Gesicht.

Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben

«Ich habe keine Zeit»

 Ein Satz, den wir alle viel zu oft sagen – fast schon wie eine Ausrede, die uns vor Augen führt, wie hektisch unser Alltag geworden ist. Aber wenn wir ehrlich sind: Jeder von uns hat 24 Stunden. Jeden Tag. Die Zeit ist da – die Frage ist nur, wofür wir sie verwenden.

 Wir rennen durch To-do-Listen, erledigen Pflichten, funktionieren. Und dabei vergessen wir oft, dass das Leben so viel mehr ist als das blosse Abarbeiten von Aufgaben. Wann hast du das letzte Mal etwas nur für dich getan? Etwas, das dein Herz berührt hat? Dich lächeln liess, einfach so – ohne Grund?

 Manchmal braucht es nicht mehr als einen Moment der Stille, um zu spüren, was wirklich zählt. Denn am Ende geht es nicht darum, möglichst viele Tage zu erleben, sondern darum, dass unsere Tage gelebt werden. 
 Cicely Saunders hat es auf den Punkt gebracht: «Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben». 

 Also frag dich nicht, ob du Zeit hast, sondern frage dich lieber, wofür schlägt dein Herz. Fang an, dein Leben zu füllen – nicht nur deinen Kalender. 


Gute Freunde helfen dir, wichtige Dinge wiederzufinden, wenn du sie verloren hast.

Es gibt Momente im Leben, da verlieren wir Dinge, die eigentlich zu uns gehören.Nicht sichtbar. Nicht greifbar.Aber spürbar.
 Ein Lächeln, das früher selbstverständlich war.Hoffnung, die sich leise davongeschlichen hat.Mut, der sich irgendwo zwischen Enttäuschung und Alltag versteckt hat.

 Und dann… sind da diese Menschen.Nicht viele. Aber die Richtigen.Die, die nicht wegsehen, wenn dein Licht schwächer wird.Die dich erinnern, wer du wirklich bist – auch wenn du es selbst kurz vergessen hast.

 Gute Freunde können keine Probleme für dich lösen.Aber sie setzen sich zu dir, wenn du nicht weiterweisst.Sie geben dir dein Lächeln zurück, wenn du es verloren hast.Sie glauben an dich, wenn du es selbst nicht tust.Sie halten dein Herz, bis es wieder von selbst schlägt.

 Gute Freunde helfen dir, wichtige Dinge wiederzufinden, wenn du sie verloren hast:Dein Lächeln. Deine Hoffnung. Deinen Mut.
 Und genau dafür sind sie ein Geschenk.Still. Stark. Unersetzlich. 💛 

Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen - Aristoteles

 
Dieses Zitat erinnert uns daran, dass wir nicht alles im Leben kontrollieren können – äussere Umstände, Schicksalsschläge oder unerwartete Veränderungen sind oft wie ein starker Wind: unvorhersehbar und nicht beeinflussbar. Doch statt uns vom Sturm treiben zu lassen oder stillzustehen, liegt es in unserer Hand, wie wir darauf reagieren.
 Die Segel setzen – das bedeutet, unsere Haltung anzupassen, neue Wege zu suchen und mit Mut und Flexibilität weiterzufahren. Es ist ein Appell an unsere Eigenverantwortung und unsere innere Stärke. Denn auch wenn wir den Kurs nicht immer bestimmen können, so können wir doch entscheiden, wie wir mit den Winden des Lebens umgehen.
 In schwierigen Zeiten kann dieses Zitat eine Erinnerung sein: Auch wenn die Umstände gegen uns scheinen – wir haben die Möglichkeit, die Richtung zu ändern und unser Schiff wieder auf Kurs zu bringen. 

Wenn du es träumen kannst, kannst du es auch tun (Walt Disney)

 

Träume sind der Anfang von allem 

Jeder Traum, den du in dir trägst, hat das Potenzial, Wirklichkeit zu werden. Denn wenn du es träumen kannst, kannst du es auch umsetzen. 

Stell dir vor, Walt Disney hätte damals aufgegeben – keine Zeichnungen mehr, keine Ideen, keine Magie. Heute gäbe es keine zauberhaften Filme, keine sprechenden Mäuse, keine Orte, an denen Erwachsene wieder Kinder sein dürfen. Aber er hat nicht aufgegeben. 

Er hat an sich geglaubt, an seinen Traum geglaubt – selbst als andere ihn nicht sehen konnten. Er hat weitergemacht, trotz Rückschlägen. Und er hat es geschafft. 

Wenn er das konnte – warum solltest du es nicht auch können? 

Glaube an dich. Glaube an das, was du dir ausmalst, nachts im Bett oder tagsüber beim Blick aus dem Fenster. Du musst nicht wissen, wie alles geht. Du musst nur losgehen. 

Denn wie Walt Disney sagte:
 „Wenn du es träumen kannst, kannst du es auch tun.“ 

Die Macht der Wahl


 Jeden Tag stehen wir vor Entscheidungen. Grosse und Kleine. Doch eine der wichtigsten Entscheidungen, die wir treffen können, ist, wie wir denken – wie wir fühlen – wie wir leben wollen.
 Wir haben immer die Wahl.
 Es liegt an uns, ob wir uns dafür entscheiden, das Positive im Leben zu sehen oder ob wir uns dem Jammern hingeben. Unsere Gedanken formen unsere Realität, und oft beginnt Veränderung nicht im Aussen, sondern in unserem Inneren.
 Hate has 4 Letters, so does love 
 Hurt has 4 Letters, so does heal 
 Anger has 5 Letters, so does happy 
 Cry has 3 Letters, so does Joy 
 Lying has 5 Letters, so does Truth 
 Enemies has 7 Letters, so does Friends 
 Failure has 7 Letters, so does Success 
 Negative has 8 Letters, so does Positive 
 Die Worte mögen gleich lang sein, doch ihre Bedeutung könnte nicht unterschiedlicher sein.
 Was du wählst, liegt bei dir. Du hast immer die Wahl. Jeden Tag, in jedem Moment.
 Was wirst du wählen? 

Einen Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag (Charie Chaplin)


Donnerstag-Morgen 
Draussen auf dem Weg zur Arbeit: viele Menschen, aber kaum ein Lächeln. Alle schauen ernst, in Gedanken, vielleicht schon beim ersten Meeting oder in die To-Do Liste versunken. 
 Und man fragt sich: Haben wir verlernt zu lächeln? Verlernt uns über die kleinen Dinge zu freuen – einfach so, ohne Grund?
 Dabei braucht es gar nicht viel: Ein freundlicher Blick, ein Sonnenstrahl im Gesicht, ein nettes Wort und schon fühlt sich der Tag ein kleines bisschen leichter an. 
 Charly Chaplin hat einmal gesagt: «Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag».
 Vielleicht sollten wir uns genau das öfters wieder bewusst machen. Ein Lächeln kann nicht nur dein Tag verändern, sondern auch von anderen Menschen. 

Respekt beginnt beim Zuhören


Zuhören – ein kleiner Akt mit grosser Wirkung.
Oft drehen sich Gespräche um unsere eigenen Themen:
unsere Gedanken, unsere Sorgen, unsere Erlebnisse.
Und das ist nur menschlich.
Wir wünschen uns, gehört zu werden – gesehen, verstanden.
Doch manchmal – ganz ohne es zu merken –
stellen wir uns selbst in den Mittelpunkt,
auch wenn es gar nicht darum geht.
Vielleicht ist es an der Zeit,
uns wieder im Zuhören zu üben.
Echt zuzuhören.
Mit offenem Herzen.
Ohne sofort zu antworten, zu urteilen oder zu vergleichen.
Denn Zuhören ist mehr als ein höflicher Akt –
es ist ein Zeichen von Respekt.
Ein stilles: „Du bist mir wichtig.“
Ein leises: „Ich nehme mir Zeit für dich.“
Durch echtes Zuhören öffnet sich oft eine neue Welt.
Wir entdecken Gedanken, die wir so noch nie gesehen haben.
Verstehen plötzlich, was hinter Worten steckt.
Erkennen Perspektiven, die unsere eigenen bereichern.
Respekt beginnt beim Zuhören.
Nicht beim Reden.
Nicht beim Überzeugen.
Sondern beim stillen, aufmerksamen Dasein für den anderen. 
Lasst uns das Zuhören wieder neu lernen.
Denn wer zuhört, sät Vertrauen.
Und aus Vertrauen wächst Verbindung. 

 

Das Leben ist zu kurz für irgendwann (Ciara Geraghty)


Wie oft machen wir Dinge, die wir müssen, statt das zu tun, was wir wirklich wollen? Wir putzen die Wohnung, räumen auf, erledigen eine Aufgabe nach der anderen – und schieben das auf, was uns eigentlich Freude machen würde: die Sonne geniessen, Freunde treffen, backen, schreiben oder einfach mal entspannen.

Aber mal ehrlich: Wir haben nur dieses eine Leben. Jeder Tag hat 24 Stunden – und da darf auch Platz sein für Spass, Leichtigkeit und kleine Glücksmomente. Nicht erst irgendwann, sondern heute.

Dieser Spruch erinnert mich immer wieder daran, einen Gang zurückzuschalten. Innezuhalten. Bewusst zu atmen und mir einen guten Kaffee zu gönnen. Die Zugfahrt einfach zu geniessen, statt im Zug zu arbeiten. Viel zu oft vergesse ich dieses Zitat. Viel zu oft bleibe ich an Dingen hängen, die ich einfach erledigen muss. Und trotzdem: Mittlerweile schaffe ich es immer öfter, mir bewusst Momente herauszunehmen.

Genau wie jetzt. Ich habe diesen Text geschrieben – und ich nehme mir heute immer wieder kleine, bewusste Momente. Weil ich nur dieses eine Leben habe. Weil ich es verdient habe, zu geniessen, Spass zu haben und auch einfach mal zu sein.

Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better



„Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.“ – Samuel Beckett

 Dieses Zitat war lange eines meiner Lieblingszitate. Es hat mich in Phasen begleitet, in denen ich gezweifelt habe. In denen ich Angst hatte zu scheitern.
 Und ja, ich gebe es zu: Das Wort „versuchen“ mochte ich nie besonders. Hast du mal versucht aufzustehen? Also nur „versucht“? Genau – du lächelst jetzt wahrscheinlich. Entweder man steht auf, oder man bleibt liegen.

 Und trotzdem hat mir genau dieses Zitat früher die Angst vor dem Scheitern genommen. Weil es mir gezeigt hat: Scheitern ist nicht das Ende. Es ist ein Teil des Weges. Du hast es versucht – bist gescheitert. Egal. Du hast es wieder versucht – wieder gescheitert. Aber besser gescheitert.

 Das hat in mir etwas verändert. Ich habe verstanden, dass jedes Scheitern auch ein Lernen ist. Dass ich daran wachse. Dass ich nicht stehen bleiben, sondern mich entwickle.

 Deshalb sage ich dir – und auch mir selbst: Egal wie oft du scheiterst, wenn es dein Traum ist, dann gib nicht auf. Kämpfe weiter. Scheitere weiter. Aber mach weiter. Weil du mit jedem Schritt besser wirst. Weil du wächst und lernst und so dein Ziel erreichst.